Liquiditätsplanung: Wissen, was morgen auf dem Konto ist – und übermorgen

Liquiditätsplanung für Unternehmen · Cash-Forecast · Liquiditätssicherung · Externe Finanzplanung · München und deutschlandweit

Die meisten Unternehmenskrisen kündigen sich an. Nicht durch eine Katastrophe, sondern durch ein schleichendes Phänomen: Der Umsatz stimmt, aber der Kontostand wird monatlich geringer. Rechnungen werden später bezahlt. Lieferanten rufen an. Wenn eine belastbare Liquiditätsplanung gefehlt hat, weiß man oft erst dann, dass man in der Krise steckt, wenn es bereits schwierig ist, wieder herauszukommen. Ich baue diese Planung auf – für Unternehmer und Unternehmerinnen, Geschäftsführer und Geschäftsführerinnen, bevor oder wenn es kritisch wird.

Liquiditätsplanung für Unternehmen – Lydia Schwarz baut Cash-Forecasts und Liquiditätsstrukturen

Was Liquiditätsplanung ist – und was sie nicht ist

Liquiditätsplanung ist nicht das Gleiche wie eine GuV (Gewinn- und Verlustrechnung, Ergebnisrechnung, BWA) oder eine Bilanz. Eine GuV zeigt, was verdient wurde. Die Liquiditätsplanung zeigt, ob morgen genug Geld auf dem Konto ist, um Gehälter zu zahlen, Lieferanten zu befriedigen und den laufenden Betrieb aufrechtzuerhalten. Ein Unternehmen kann auf dem Papier profitabel sein und trotzdem zahlungsunfähig werden – wenn der Zeitpunkt von Einnahmen und Ausgaben nicht stimmt.

Deshalb ist Liquiditätsplanung kein buchhalterisches Thema. Es ist ein Führungsthema. Deshalb gehört professionelle Liquiditätsplanung für Unternehmen auf den Tisch der Geschäftsführung – nicht nur in den Finanzbereich.

 

Wöchentlich, monatlich oder rollierend: welche Planung wann

Nicht jedes Unternehmen braucht dieselbe Art der Liquiditätsplanung. Welche sinnvoll ist, hängt von der Situation ab:

  • Wöchentlicher Cash-Forecast: Notwendig in Krisen, bei angespannter Liquiditätslage oder direkt nach einem Carve-out. Gibt dem Management und externen Stakeholdern (Banken, PE-Eigentümern) wöchentliche Sicherheit. Ich habe dieses Format nach dem Carve-out eines Mittelständlers für 14 Gesellschaften weltweit aufgebaut – ab dem ersten Tag.
  • Monatliche Liquiditätsplanung: Standard für Unternehmen in stabiler Lage. Zeigt drei bis sechs Monate voraus, ermöglicht rechtzeitiges Handeln bei absehbaren Engpässen.
  • Rollierender 13-Wochen-Forecast: Bewährtes Format für Unternehmen, die sowohl kurzfristige Sicherheit als auch mittelfristige Planungssicherheit brauchen. Wird wöchentlich aktualisiert und reicht automatisch eine Woche weiter.

Was ich konkret aufbaue

Liquiditätsplanung ist kein Einheitsprodukt. Was ich aufbaue, hängt davon ab, welche Systeme Sie nutzen, welche Daten vorhanden sind und welche Genauigkeit Sie brauchen. In fast allen Fällen baue ich folgende Elemente:

  • Strukturierte Ist-Analyse der aktuellen Liquiditätslage und bestehender Planung
  • Cash-Forecast-Modell (in Excel, DATEV, LucaNet, SAP oder dem System, das Sie bereits nutzen)
  • Klar definierte Datenquellen und Updateprozesse, damit die Planung aktuell bleibt
  • Reporting-Format für Geschäftsführung, Banken oder Investoren – je nach Bedarf
  • Schulung des Finance-Teams, damit die Planung nach meinem Mandat intern weiterläuft

 

Die Liquiditätsplanung ist dabei kein isoliertes Instrument – sie ist Teil einer umfassenderen Unternehmenssteuerung. Meine Methode Reverse Controlling® stellt sicher, dass Liquiditätskennzahlen als echte Führungsinstrumente genutzt werden – nicht nur als Berichte.

Wenn Sie gleichzeitig kaufmännische Führung in Ihrem Unternehmen brauchen, lesen Sie auch meine Seiten zu Fractional CFO und Interim CFO.

 

Häufige Fragen

Was ist der Unterschied zwischen Liquiditätsplanung und Cashflow-Rechnung?

Die Cashflow-Rechnung ist ein rückblickendes Instrument aus dem Jahresabschluss – sie zeigt, woher Zahlungsmittel kamen und wofür sie verwendet wurden. Die Liquiditätsplanung ist vorausschauend: Sie zeigt, welche Zahlungseingänge und -ausgänge in den nächsten Wochen und Monaten zu erwarten sind – damit Sie rechtzeitig handeln können.

Wie oft sollte die Liquiditätsplanung aktualisiert werden?

Das hängt von Ihrer Lage ab. In einer Krise: wöchentlich. Im laufenden stabilen Betrieb: monatlich. Ein rollierender 13-Wochen-Forecast wird in der Regel wöchentlich aktualisiert und ist ein gutes Format für Unternehmen, die beides wollen. Als Faustformel: Je enger der Spielraum, desto höher die Frequenz.

Kann Lydia Schwarz die Liquiditätsplanung in bestehende Systeme integrieren?

Ja. Ich arbeite mit SAP R/3, DATEV, LucaNet, Hyperion und Excel – und kenne die Stärken und Grenzen jedes Systems. Ich baue die Planung dort auf, wo Ihre Daten sind oder in welcher Form sie benötigt werden – nicht dort, wo es theoretisch ideal wäre.

Ab welcher Unternehmensgröße ist externe Liquiditätsplanung sinnvoll?

Ab dem Moment, in dem Liquiditätsengpässe Ihnen schlaflose Nächte bereiten – unabhängig von der Unternehmensgröße. Ich habe Liquiditätsplanung für Konzernstrukturen mit 14 Gesellschaften weltweit aufgebaut und für Startups mit weniger als zehn Mitarbeitern. Die Komplexität skaliert mit der Größe – das Grundprinzip nicht.

Was kostet die Erstellung einer Liquiditätsplanung?

Eine professionelle Liquiditätsplanung wird typischerweise als Projekt durchgeführt — nicht als laufender Tagessatz. Für den vollständigen Aufbau einer rollierenden 13-Wochen-Cash-Forecast-Struktur in einem mittelständischen Unternehmen mit klarem Reporting-Setup liegt der typische Aufwand bei 5–10 Beratungstagen, was bei einem Tagessatz von 1.500–2.000 Euro netto einem Projektbudget von etwa 7.500–20.000 Euro entspricht. Inklusive ist dabei: die Cash-Forecast-Struktur, das Excel- oder IT-Modell, die Schulung des verantwortlichen Controllers und eine Begleitung der ersten Forecast-Runden.
Für komplexere Strukturen — mehrere Gesellschaften, internationale Cashpools, iIntercompany-Verrechnung — verdoppelt sich der Aufwand. Für kleinere inhabergeführte Unternehmen mit klarer Struktur kann es deutlich weniger sein. Die wichtigste Frage ist nicht der Tagessatz eines Beraters, sondern: Wie viele unentdeckte Liquiditätsrisiken gibt es aktuell in Ihrem Unternehmen? Ein einziges übersehenes Risiko kostet mehr als das gesamte Projekt. Im kostenlosen Erstgespräch sehen wir uns gemeinsam die aktuelle Struktur an und klären, wo der größte Hebel liegt.

Tätigkeitsgebiet

Liquiditätsplanung baue ich für Unternehmen in München, Bayern und deutschlandweit auf. Die Arbeit ist zu einem großen Teil remote möglich – denn was ich brauche, sind Daten und Gespräche, keine Schreibtischschublade vor Ort. Bei Bedarf komme ich persönlich in Ihr Unternehmen – für Liquiditätsplanung für Unternehmen jeder Größe, von Start-ups bis mittelständischen Betrieben.

 

 

Mehr zum Cluster Turnaround und Krise

Hauptseite Turnaround & Restrukturierung

Verwandte Krisenthemen Unternehmenskrise Beratung · Turnaround-Management

Operative Verantwortung in Krise Interim CFO · Fractional CFO

Methode Reverse Controlling®

Über mich Über Lydia Schwarz · Kontakt

Liquiditätsplanung für Ihr Unternehmen

Egal ob akute Krise oder strukturelle Verbesserung: Im kostenlosen Erstgespräch sage ich Ihnen, was sinnvoll ist – und was ich dafür brauche.

Lydia Schwarz
+49 170 815 34 12 · ls@lydiaschwarz.de